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Logik ist ja nichts Absolutes oder Feststehendes, wie wir ja alle wissen. Das hat unter anderem damit zu tun, dass es ganz viele verschiedene Sorten von Logik gibt, die aber ausnahmslos unwiderlegbar sind. Prominente Beispiele sind Diätlogik („Ein geschnittener Kuchen hat weniger Kalorien als ein ganzer Kuchen“), Studentenlogik („Wenn ich mich einfach nicht beim Dozenten melde, dann ist er Schuld an allem und ich kriege den Schein geschenkt“), Reichsbürgerlogik („Hab ich auf YouTube gesehen, ist also die Wahrheit“), Autofahrerlogik („Hier ist Platz, also darf ich hier parken“), Fahrradfahrerlogik („Wenn es dunkel ist und mein Licht nicht geht, darf ich auf der falschen Straßenseite auf dem Fußweg fahren, sofern ich mindestens 30 km/h drauf habe“), Fußgängerlogik („Wenn ich zu Fuß gehe, haben immer die anderen Schuld“), Nachbarlogik („Da der Typ von unter mir ja nachts eh schläft, hört er die laute Musik dann ja nicht“), Türsteherlogik („Du kommst nicht rein, weil das ist so“), Karnevalslogik („Ich habe eine rote Pappnase im Gesicht, also bin ich lustig“) und so weiter und so fort.

Was wir aber alle kennen, das ist die Alkohollogik. Und da habe ich jüngst wieder etwas Wichtiges gelernt:

A: „Was ist den los? Letztes mal warst du nach zwei Gin Tonic vollkommen betrunken und heute merkt man dir überhaupt nichts an. Wie kommt das denn?“
B: „Heute hatte ich vorher einen Liter Bier als Grundlage.“

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Das Internet des Dorfes. Hier wird noch Klartext geredet und respektvoll miteinander umgegangen. Und immer geht es um wichtige Themen. Themen, die die Menschen bewegen.

Killer Pilze und Tokyo Hotel

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Habe mal wieder was Schönes geträumt, dass mein Innerstes nicht allzu sehr entblöt und daher mitteilungsggeignet ist. Und auch ein schönes Beispiel dafür, dass man doch ne Menge von dem, was einen über den Tag so beschalllt, mit in den Schlaf mit.

Und zwar ging es im Traum um den Junggesellenabschied in Berlin, wo ich neulich war, bzw. um eine sehr ähnliche Veranstaltung, bei der ich eben NICHT zugegen war. Aber die Jungs wollten mich trotzdem gerne daran teilhaben lassen und riefen mich wiederholt und mit steigendem Alkoholpegel über Skype an.

Der Clou war, dass es für mich einen Ersatzmann gab. Einer von der Truppe, der in Berlin wohnt und nicht nur zu Besuch war, brachte einen Saufkumpel mit. Und dieser Saufkumpel, der hatte lustigerweise eine ungeheure Ähnlichkeit mit Lukas Podolski. Und der zunehmend besoffener werdende Mob machte sich da einen unheimlichen Spaß draus, in den Skypeanrufen so zu tun, als sei das tatsächlich Lukas Podolski. Zu allem Überfluss wurde er konsequent „Freund Poldi“ genannt. Das klang dann so ein bisschen wie „Bruder Ralf“.

Jedenfalls kamen dann ständig Videoanrufe, in denen „Freund Poldi“ irgendwas wichtiges zu sagen hatte. Oder in denen man mir mitteilte, man müsse noch eben warten, bis „Freund Poldi“ aus dem Späti an der Ecke von seinem Vetter ne Pulle schwarzgebrannten Schnaps geholt hat.  Oder in dem man live mitansehen konnte, wie die Truppe aus dem Laser-Game rausflog, weil „Freund Poldi“ anstelle des Lasergewehrs eine Steinschleuder benutzte. Oder wo „Freund Poldi“ als katholischer Pfarrer verkleidet den bereits vor Alkohol besinnungslosen Bräutigam mit der Tochter eines örtlichen saudi-arabischen Fischbudenbesitzers vermählte. Und dergleichen. „Freund Poldi“ war jedenfalls sehr aktiv.

Im Traum war mir es aus irgendeinem Grund vollkommen klar, dass „Freund Poldi“ nicht der echte Lukas Podolski war. Deswegen riss mich das alles nicht so vom Hocker. Ein anderer Kumpel aus Ostfriesland hingegen, der ebenfalls nicht dabei war und mit mir die Videoanrufe verfolgte, der hatte das nicht auf dem Schirm. Zunächst war er begeistert: „Geil, die saufen mit Lukas Podolski.“ Dann überwog das Selbstmitleid: „Die saufen mit Lukas Podolski und ich bin nicht dabei!“ Nach und nach nahm dann aber die Missbilligung des Gesehenen zu: „Der ist doch ein Vorbild für so viele junge Menschen, der sollte doch sowas nicht machen.“

Das letzte, an das ich mich aus diesem Traum erinnere, ist der zutiefst empörte Kumpel, der ob der über Skype mitverfolgten Geschehnisse etwas unternehmen wollte und versuchte, den Bundestrainer anzurufen…

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Im tiefsten Brandenburg. Temmo und die Berliner Rasselbande sind am Boßeln. Ein Auto hält an, die Scheibe wird heruntergelassen und die Fahrerin fragt: „He, wat is’n dit für ne Fahne?“ Temmo antwortet: „Das ist die Flagge von Ostfriesland.“ Da sagt die Frau: „Ah, Ossis.“ Und fährt weiter.

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Wie man es macht, man macht es sowieso falsch. Auf der Arbeit werfen se mir noch vor, dass ich das Maul zu weit aufreiße, aber meine Zahnmedizinstudentinnen beklagen sich dann über meinen zu kleinen Mund.

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Habe in der Bibliothek eine gebrauchte Teetasse in einem Bücherregal entdeckt. Ich wäre zutiefst empört, wenn ich sie nicht selber vor ein paar Wochen dort vergessen hätte.

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Hallihallohalulala. Hier kommt nun endlich das diesjährige Silvester-Orakel für die treuen Leser. Bestimmt wieder jemanden vergessen, aber das gehört dazu.

Nachdem ich mich in den letzten Jahren doch sehr verausgabt habe, dachte ich mir heuer, dass es vielleicht einfach mal wieder der alte Klassiker sein darf: Bleigießen. Das bedarf also keiner großen Erläuterung. Ich habe also für jeden von euch gegossen und begutachtet und auch noch einen Deutungversuch obendrauf gelegt. Kostenlos.

Gießerei is the Message

Aber vielleicht weiß der eine oder andere ja sogar besser, was die gegossene Figur für ihn bedeutet. So oder so, alles wird gut. Ich wünsche euch ein geiles Jahr 2017. [Den gesamten Eintrag lesen…]

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Kleines Kind im Supermarkt trottete geistesabwesend seinen Eltern hinterher und murmelte versonnen: „Schnapsschnapsschnapsschnapsschnaps…“

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Normalerweise habe ich in dieser Nacht des Jahres längere oder kürzere Unterredungen mit Vorfahren von mir. Heute Nacht fand ich nur ein rosa Haargummi auf meinem Schreibtisch. Eine sonderbare Wendung der Dinge.

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Pünktlich zum diesjährigen Gallimarkt fand ich just ein fünfzehn Jahre altes Schriftstück wieder. Die kleine Glosse mit satirischer Intention, die auf einer Gallimarkt-Themenseite erschien, gehört zu meinen frühesten Zeitungsbeiträgen und war eine meiner ersten eigenständigen Veröffentlichungen in dem Blatt, bei dem ich damals ganz frisch tätig war: [Den gesamten Eintrag lesen…]

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Wie schon im vergangenen Jahr möchte ich hier einmal wieder die Gelegenheit nutzen, um allerlei nicht verwendetes Material in einem Blogbeitrag abzukippen. Die folgenden Gedanken-, Informations- und Zitatfetzen habe ich mir zu verschiedenen Gelegenheit in unterschiedlichem Grade geistiger Klarheit mit dem Hintergedanken notiert, dass man daraus ja bestimmt mal nen schönen Eintrag hier machen könnte. Meistens wusste ich beim Auffinden der Notiz dann nicht mehr so recht, wo das ganze herkam oder was ich mir dabei gedacht hatte. Also hier jetzt einfach mal alles zusammengeschmissen. Wer weiß, wozu es gut ist.

  • „Shaggy, so heißt doch der Hund von Scoobie Doo!“
  • Baby- und Kleintierbedarf
  • „Der Urwolfsburger hat einen sehr langen Oberkörper und sehr kurze Beine.“
  • der Lübecker Kartoffelwinter
  • „War da ein mumifizierter Affe am Eingang?“ – „Meinst du den Kassierer?“
  • eine Mettfahne
  • Rauchen macht keine Gewinner
  • „Der Champagner ist wie ein Satintuch auf der Zunge.“
  • „Der Champagner passt farblich zu unseren Möbeln.“
  • „Der Champagner schmeckt wie Erdbeersekt, wo man keine Erdbeeren mehr reintun muss.“
  • „Der hat auch noch nicht die Wurst vom Teller gerissen.“
  • die Schlachterdynastie
  • „Bald ist dein erstes Weihnachten, dann kriegst du auch einen Adventskalender. Jeden Tag eine Windel.“
  • der Rüffelalmanach
  • „Meine Schwiegermutter erkenne ich daran, dass sie den Hosenlatz offen hat.“
  • „Wie heißt das da unten, wo Prag drin ist?“
  • Star Trek II – Der Zorn des Kalifen“

Der/die Erste, der/die mir ’ne sinnvolle Geschichte schreibt, wo alles drin vorkommt, kriegt ein Bier oder ein stillens Mineralwasser.

 

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Einer meiner Geheimtipps bei schlechter Laune, ich habs vielleicht schon mal erzählt, sind die Theater- und Opernbesprechnungen im Deutschlandradio. Es gibt nur wenig, was da drüber geht. Aber dazu gehört der Fernsehkommentar beim olympischen Dressurreiten. Ganz toll. Zum Beispiel: „Also wer hier als Richter nicht die Zehn in der Passage gibt, ich glaube, der träumt noch auf dem falschen Planeten, von dem wie es auszuschauen hat. Das ist göttlich, die Zehn ist göttlich und wenn es göttlich ist, gebt die Zehn für diese Passage…“

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Erfahrungswerte

​In alten Zeiten, wenn ich wachte,
Was war es nur, was ich dann machte,
Um den Schlaf herbei zu locken?
(Bestimmt ging’s nicht mit Haferflocken.)

Das Fernsehen war oft meine Wahl.
Schon damals war das meist fatal.
Und heut seh ich da nur Olymper.
Und das sind alles nur noch Stümper.

Manchmal las ich auch ein Buch.
Doch das Problem bei dem Versuch:
Die Augen blieben dabei offen.
Besser wär’s, ich hätt‘ gesoffen.

(Hab ich manchmal auch getan,
Doch meistens musst ich morgens fah’n.)
Mir half auch nie das Schafe zählen,
Das war, wie mit ’ner Harfe quälen.
(Das kann ich wirklich nicht empfehlen…)

Nur eins kommt mir noch in den Sinn,
das seit der Zeiten Anbeginn
Des Wachens Teufelskreis durchbricht:
Man schreibe einfach ein Gedzzzzzzzzzzzzzz…..